Initiative Landau baut Zukunft

Stadt Landau in der Pfalz

8. Wurde im Wohnraumversorgungskonzept untersucht und bedacht, dass in den nächsten 10-15 Jahren erhebliche Mengen an Wohnungen aus den Baugebieten der 1950-1970er Jahre (Schützenhof, Fliegerviertel, Wollmesheimer Höhe, Horst) frei werden?

Der Generationenwechsel in den Wohngebieten der 1950er bis 1970er Jahre wurde sowohl im Wohnraumversorgungskonzept als auch der Baulandstrategie berücksichtigt. In der Wohnungsbedarfsprognose wird – einfach gesagt – der verfügbare Wohnungsbestand den Haushalten mit Wohnungsbedarf gegenübergesellt. D.h. es wurde davon ausgegangen, dass jede frei werdende Wohnung auch kurzfristig wieder nachgenutzt wird. Der Gesamtbestand an Wohnungen umfasst auch diejenigen Wohnungen und Eigenheime, die derzeit noch in der Nutzung sind. Wenn diese aufgrund ihres Zustands oder anderer Faktoren nicht langfristig weiter genutzt werden, erhöht sich auf der einen Seite die Leerstandsgefahr, allerdings werden dann andere Wohnangebote notwendig, um den Wohnungsbedarf zu stillen. D.h. gelingt dieser Generationswechsel nicht, dann bedeutet dies einen noch höheren Neubaubedarf als bisher angenommen.

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