Initiative Landau baut Zukunft

Stadt Landau in der Pfalz

 

3. Warum werden die Dörfer (z.B. bei der Ausstattung mit Infrastruktur) vernachlässigt?

Unsere Dörfer werden nicht vernachlässigt. Die Landauer Stadtdörfer definieren sich als eigenständige Orte und sind auch als solche wahrzunehmen. Auch in den Stadtdörfern wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Bauflächen geschaffen, in den Jahren 1990 bis 2012 insgesamt fast 500 Wohneinheiten. Damit partizipieren die Stadtdörfer entsprechend der Einwohnerverteilung zwischen Kernstadt und Stadtdörfern an der positiven Gesamtentwicklung der Stadt. Auch in den nächsten Jahren sind 500 von insgesamt prognostizierten 2500 Wohneinheiten bis zum Jahre 2030 in den Landauer Stadtdörfern vorgesehen.

Die Stadtdörfer haben die solide Situation, dass überwiegend soziale Einrichtungen (z. B. Kindertagesstätten, Schulen und Dorfgemeinschaftshäuser) vorhanden sind und ein intaktes Vereinsleben besteht.  

Darüber hinaus startet ab Sommer 2016 das Modellprojekt „Kommune der Zukunft“, welches in den nächsten drei bis vier Jahren mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz in allen acht Stadtdörfern durchgeführt wird. Ziel des Modellprojektes ist es, im Rahmen eines moderierten dialogorientierten Prozesses, vorhandene Stärken und Schwächen des jeweiligen (Stadt-)Dorfes mit den dort lebenden Menschen herauszuarbeiten sowie passgenaue Leitlinien, Ziele, Lösungsansätze und konkrete Maßnahmen für das jeweilige (Stadt-)Dorf zu entwickeln. Auf dieser Basis gilt es, Maßnahmen und Projekte umzusetzen. Damit sollen sich die (Stadt-)Dörfer Landaus individuell für die sich abzeichnenden, vielschichtigen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft gut aufstellen.

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